Vom 12. bis zum 14. Oktober wird im Rahmen der Kampagne ein Workshopwochenende voll mit spannenden Workshops, Vorträge, Vernetzungen und Diskussionen in Braunschweig stattfinden. Alle aktuellen Infos hierzu werden in dieser Rubrik online gestellt. (Den Ort und Anfahrtbeschreibung gibt es aus internen Gründen erst mit der Anmeldung, siehe unten).

Programm

Eine aktualisierte Version des Programms findet ihr hier: �bersicht übers Programm (Stand: 8.10.)

Außerdem hier eine umfassendere Programmversion (mit Beschreibungen der Workshops und kurzen Absätzen zu den Referent_innen): Detailansicht des Programms, Stand: 8.10.

Anmeldung

Wer fest vorhat, zum Workshop-Wochenende zu kommen, die_der sei hiermit um eine Anmeldung an zusammen-zum-ziel@riseup.net gebeten (Für PGP-Nutzer*innen: Unser Key findet sich unter Kontakt). Das ist organisatorisch ganz wichtig:

a) Die Räumlichkeiten sind begrenzt und wir müssen einen Überblick über die zu erwartenden Personenzahl haben.
b) Die Verpflegung (vegan, gegen Spende) ist anders nicht gut planbar.
c) Auf diesem Wege bekommt Ihr dann auch die Infos, wo das Wochenende stattfindet (kann leider aus internen Gründen nicht online veröffentlicht werden).

Je früher Du Dich anmeldest, desto mehr freut sich das Orgateam! So lässt sich alles besser organisieren und es ist sicher noch ein Teilnahmeplatz für Dich frei.
Das gesamte Workshop-Wochenende will für alle offen sein, die sich mit Intersektionalität und Aktivismus von links befassen wollen. Feste Teilnahmebeiträge werden deshalb nicht erhoben. Spendenbeiträge sind von allen, die es sich leisten können, willkommen.
Wenn Du eine Lebensmittelunverträglichkeit hast, Unterstützung beim Treppensteigen benötigst (der Veranstaltungsort hat leider einige Treppen und keinen Aufzug) oder sonstwie bestimmte für diese Veranstaltung relevante Bedürfnisse, sag am besten schon in der Anmeldung Bescheid und wir finden eine Lösung.

Schlafplätze

Eine Pennplatzbörse wird organisiert. Wenn Du einen Schlafplatz in Braunschweig, möglichst nahe dem westlichen Ringgebiet, anbieten kannst oder eine Übernachtungsgelegenheit für das Workshop-Wochenende suchst, schreibe bitte ebenfalls eine E-Mail an zusammen-zum-ziel@riseup.net!
Hierbei bitte angeben, falls Dich Raucher*innenwohnungen stören, Du keine eigenen Sachen (Schlafsack & Isomatte) mitbringen kannst, nicht mit vielen anderen in einem Raum schlafen magst o.ä. Es dürfte für alle etwas Passendes zu finden sein. Bei keinen näheren Angaben gehen wir erstmal von Unterbringung in einem Gruppenschlafraum aus, wo keine Matratzen, sondern nur Platz für Isomatten & Schlafsäcke vorhanden sein wird.

Awareness- & Unterstützung

Leider war es uns nicht möglich, ein Awarenessteam und eine Unterstützungsgruppe zu bilden. Trotzdem soll das Workshop-Wochenende nicht ohne Konzept bleiben, damit zumindest ein Safer Space, also ein möglichst sicherer und zum Wohlfühlen geeigneter Raum für alle entsteht. Dazu wird es einiges Infomaterial vor Ort geben sowie einen gekennzeichneten Rückzugsraum. Auch können Teilnehmende oder Referent*innen ihre Bereitschaft zum unterstützenden Dasein oder Gespräch durch eine Kennzeichnung signalisieren. So sollen Hemmungen abgebaut werden, jemenschen anzusprechen, wenn es Dir nicht gut geht oder Deine Grenzen überschritten worden sind / sonstwie Redebedarf besteht. Näheres dazu dann am Freitag Abend bei der Einführung.
Im Falle eines Übergriffs gilt das Konzept der Definitionsmacht, d.h. die_der Betroffene entscheidet, ob eine Grenzüberschreitung stattgefunden hat und, wenn sie_er das möchte, was weiter geschieht (klärendes Gespräch, Entschuldigung, ob der_die Täter_in gehen muss…). Die Definitionsmacht haben (mindestens) alle, die von gesellschaftlicher Unterdrückung betroffen sind und die also bei einer Grenzüberschreitung nicht nur in der akuten Situation, sondern im Kontext eines sozialen Machtverhältnis benachteiligt sind. Seinen Ursprung hat das Konzept in der feministisch-antisexistischen Bewegung. Siehe zur Definitionsmacht im antisexistischen Zusammenhang bspw. http://asbb.blogsport.de/2008/03/14/ueber-definitionsmacht/.
Wenn Du noch Ideen für eine sinnvolle Erweiterung dieses Minimal-Konzeptes hast, bringe sie gern ein (selbst, wenn Du vielleicht selbst gar nicht vor Ort sein wirst).